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Der Orden der Damen vom Sternenkreuz

Ordo Stellatae Crucis

1662 gründete Kaiserin Eleonore de Gonzaga mit dem „Orden der Frauensklavinnen der Tugend“ den ersten Orden, der ausschliesslich für Damen reserviert war. Aber schon sechs Jahre später ersetzte sie diesen durch den „Orden der Damen vom Sternenkreuz“ (Ordo Stellatae Crucis).

Der Ursprung dieses Ordens geht zurück auf eine Reliquie vom Kreuze Jesu, die sich von Alters her im Besitz des Hauses Habsburg befand. Die Reliquie war in ein goldenes Kreuz eingefasst und dieses wiederum in ein Medaillon. Als im Februar 1668 im Kaiserpalast in Wien ein Feuer ausbrach, das den Flügel der Kaiserin vollständig zerstörte, ging auch das goldene Kreuz mit dem Fragment des Kreuzes Jesu verloren. Sofort liess man in den Ruinen danach suchen, und tatsächlich fand man das Reliquiar, das allerdings im Feuer geschmolzen war. Das Stück vom Kreuze Jesu blieb jedoch unversehrt.

Die religiöse Kaiserin war davon überzeugt, dass es sich hier um ein Wunder handelte und ersuchte den Kardinalbischof von Wien, sich bei Papst Clemens IX. für die Gründung eines Ordens zu verwenden. Dieser sollte exklusiv nur den Damen der Aristokratie vorbehalten sein. Der Papst gab sein Einverständnis und erliess dazu die Bulle Redemptoris et Domini Nostri. Der Erzbschof übernahm die Schirmherrschaft, und auch Kaiser Leopold gab seine Zustimmung. Seither ist der Grossmeister des Ordens der jeweilige Chef des kaiserlichen Hauses Habsburg-Lothringen und seine Gattin dessen Schirmherrin.

Die Insignie hängt an einem schwarzen Moiré-Band und besteht aus einem goldenen, blau-emaillierten Kreuz mit leicht verlängertem senkrechten Arm. Im Zenrum desselben ist ein kleines rot-emailliertes Kreuz. Beides liegt auf einem goldenen, schwarz-emaillierten und unbekrönten Doppeladler. Das Ganze wird umfasst von einem goldenen blau-emaillierten Rahmen, überhöht von einem weiss- emaillierten Band mit der Aufschrift SALUS ET GLORIA.

 

Bilder mit mit freundlicher Genehmigung von Jozef Ziak.

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